Unter normalen Umständen — bei normaler Konzentration und ohne Bakterien — riecht Urin nicht.
Was sollten Sie tun, wenn der Urin unangenehm riecht?
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Duschen und Unterwäsche wechseln.
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Die aufgenommene und ausgeschiedene Flüssigkeitsmenge analysieren — und versuchen, die Flüssigkeitszufuhr zu erhöhen, vorzugsweise mit gewöhnlichem Trinkwasser.
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Überlegen, welche Lebensmittel Sie gegessen haben (Knoblauch, Gewürze) und welche Medikamente Sie eingenommen haben (insbesondere B-Vitamine oder Multivitamine).
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Kaffee- oder Alkoholkonsum reduzieren (falls vorhanden) — sie führen zur Dehydrierung des Körpers und damit zu konzentrierterem Urin, dessen Geruch ebenfalls intensiver wird.
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Prüfen, ob Sie unter häufigem Harndrang leiden (mehr als 8 Mal täglich), Schmerzen, Brennen oder Beschwerden beim Wasserlassen, erhöhter Temperatur oder anderen Symptomen haben, die auf einen krankhaften Prozess im Körper hinweisen.
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Wenn Sie eine Frau sind — prüfen Sie, ob Sie an gynäkologischen Erkrankungen leiden, beispielsweise bakterieller Vaginose.
Wenn diese Maßnahmen nicht geholfen haben
Wenn die genannten Maßnahmen nicht geholfen haben, sollten Sie einen Urologen aufsuchen, um:
- Eine allgemeine Urinanalyse durchführen zu lassen. Sie können dies auch zu Hause mit dem Yellow Butterfly Schnelltest selbst durchführen.
- Eine Urinkultur auf Keime und Antibiotikaempfindlichkeit durchführen zu lassen.
- Danach entscheidet der Urologe, ob eine Behandlung notwendig ist.
Wenn neben dem unangenehmen Geruch weitere Symptome vorliegen, wird eine Behandlung verordnet — und das muss nicht unbedingt ein Antibiotikum sein.
Wenn keine weiteren Symptome vorliegen, seien Sie darauf vorbereitet, dass Ihnen möglicherweise lediglich Empfehlungen zur Änderung bestimmter Lebensgewohnheiten gegeben werden — die sogenannte Verhaltenstherapie.
Im Zweifelsfall — besuchen Sie einen Urologen!