Unter normalen Umständen — bei normaler Konzentration und ohne Bakterien — riecht Urin nicht.

Was sollten Sie tun, wenn der Urin unangenehm riecht?

  1. Duschen und Unterwäsche wechseln.

  2. Die aufgenommene und ausgeschiedene Flüssigkeitsmenge analysieren — und versuchen, die Flüssigkeitszufuhr zu erhöhen, vorzugsweise mit gewöhnlichem Trinkwasser.

  3. Überlegen, welche Lebensmittel Sie gegessen haben (Knoblauch, Gewürze) und welche Medikamente Sie eingenommen haben (insbesondere B-Vitamine oder Multivitamine).

  4. Kaffee- oder Alkoholkonsum reduzieren (falls vorhanden) — sie führen zur Dehydrierung des Körpers und damit zu konzentrierterem Urin, dessen Geruch ebenfalls intensiver wird.

  5. Prüfen, ob Sie unter häufigem Harndrang leiden (mehr als 8 Mal täglich), Schmerzen, Brennen oder Beschwerden beim Wasserlassen, erhöhter Temperatur oder anderen Symptomen haben, die auf einen krankhaften Prozess im Körper hinweisen.

  6. Wenn Sie eine Frau sind — prüfen Sie, ob Sie an gynäkologischen Erkrankungen leiden, beispielsweise bakterieller Vaginose.

Wenn diese Maßnahmen nicht geholfen haben

Wenn die genannten Maßnahmen nicht geholfen haben, sollten Sie einen Urologen aufsuchen, um:

  • Eine allgemeine Urinanalyse durchführen zu lassen. Sie können dies auch zu Hause mit dem Yellow Butterfly Schnelltest selbst durchführen.
  • Eine Urinkultur auf Keime und Antibiotikaempfindlichkeit durchführen zu lassen.
  • Danach entscheidet der Urologe, ob eine Behandlung notwendig ist.

Wenn neben dem unangenehmen Geruch weitere Symptome vorliegen, wird eine Behandlung verordnet — und das muss nicht unbedingt ein Antibiotikum sein.

Wenn keine weiteren Symptome vorliegen, seien Sie darauf vorbereitet, dass Ihnen möglicherweise lediglich Empfehlungen zur Änderung bestimmter Lebensgewohnheiten gegeben werden — die sogenannte Verhaltenstherapie.

Im Zweifelsfall — besuchen Sie einen Urologen!